Onsen heymelicken tresor

Kunstvitrine Herrengasse Bern

Anlässlich der Ausstellung in Bern wurde oft von Deinem «Werk» gesprochen.

Ich muss da immer lachen. Auch wenn Künstler von ihren Arbeiten sprechen, ihren neuesten Arbeiten, also das Wort geht mir so auf die Nerven. Weil ich unter Arbeit etwas anderes verstehe. Briefe schreiben ist für mich Arbeit. Formulare ausfüllen. Alles, was ich nicht gern tue, ist für mich Arbeit, aber nicht malen. Wenn Künstler ausstellen, so ist das so, wie wenn ein Kind sagt: «Guck mal, Mammi, was ich Schönes gemacht habe.» Ein bisschen ist es so. Weil man etwas schön findet, will man es gerne zeigen.

Christiane Meyer-Thoss, Meret Oppenheim – Buch der Ideen, M.O. im Gespräch mit Rudolf Schmitz

 

Juli 2017, Cool as a Cucumber
Oktober 2017, Thunder Mountains 5/10